Luftballons
aus dem Vogtland

von Simone Sammler
bei Fernseh-Sammler
Mehltheuer,Tel. 037431-3682

Latex- und Folienballons
Eigenschaften und Vergleich

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Stand: 01.01.2018
BallongirlBallongirl
Valentinstag

Material und Größe

Latexballon Folienballon
Latexballons
Latex ist ein Kautschukprodukt, hergestellt aus der Milch tropischer Pflanzen. Es ist ein Naturprodukt und deshalb ohne Umweltbelastung biologisch abbaubar (Verrottung). Eine gängige Größe von Latexballons ist der Durchmesser von 30 cm (Mittel hoch/quer). Die amerikanische Maßangabe ist 12 inches = 12 Zoll = 30 cm. Oft wird auch der Umfang angegeben (bei 30 cm sind das 90-100 cm).
Folienballons
Folienballons werden aus metallbedampfter Mikrofolie hergestellt und meist bedruckt. Sie sind stromleitend und müssen deshalb von elektrischen Freileitungen ferngehalten werden. Aus diesem Grund schicken wir Folienballons nur mit Ballongewicht. Die gängige Größe ist unaufgeblasen 45 cm (aufgeblasen kleiner). Andere handelsüblichen Abmessungen, vor allem bei Formenballons, gehen bis zu 100 cm.

Dehnbarkeit und Platzgefahr

Latexballons
Latexballons sind beim Aufblasen erheblich dehnbar. Theoretisch besteht bei Markenprodukten Platzgefahr erst bei Überschreiten des Nennmaßes. Wer mehr Sicherheit haben will, kann Latexballons vor der Füllung mit Helium-Ballongas zunächst mit Luft auf eventuelle Fehler kontrollieren.
Folienballons
Die Haut der Folienballons ist nicht dehnbar. Deshalb haben Folienballons ein definiertes Volumen, das durch Aufblasen nicht vergrößert werden kann. Wenn man das versucht, besteht Platzgefahr an der Naht. Wird zu wenig aufgeblasen, wird der Ballon nicht prall.

Auftrieb und Tragfähigkeit

Grundsätzlich ist der Auftrieb eines jeden Ballons gleich dem Gewicht der verdrängten Luftmenge, welche wiederum abhängig ist von seinem Volumen. Fliegen kann er dann, wenn sein Gewicht deutlich geringer ist als sein Auftrieb. Bei einem kleinen Ballon ist diese Bedingung eventuell nicht erfüllt, weshalb er auch mit Gasfüllung nicht oder nur kurze Zeit fliegt.
Latexballons
Ein Latexballon mit 30 cm Durchmesser hat ein Volumen von etwa 14 l und bekommt dadurch 14 g Auftrieb (aufgeblasen auf Nennmaß!). Zieht man das Eigengewicht ab, so verbleiben theoretisch etwa 10 g nutzbarer Auftrieb. Damit sich der Ballon in die Höhe erhebt, muß man davon noch ein paar Gramm abziehen.
Hinweise zu angehängten Karten.
Folienballons
Ein runder Folienballon mit Nennmaß 45 cm hat etwa das gleiche Volumen wie ein 30 cm-Latexballon und deshalb auch den gleichen Auftrieb von 14 g. Da er aber selbst etwa 10 g wiegt, trägt er fast keine zusätzlichen Lasten.

Wie lange sind Ballons flugfähig?

Latexballons
Das Ballongas entweicht durch die Haut eines Latexballons ziemlich schnell, wodurch die Flugfähigkeit verloren geht. Gasgefüllte 30 cm-Latexballons sind im Schnitt 15 Stunden flugfähig. Aufblas- und Startzeitpunkt sollten deshalb nicht zu weit auseinander liegen, die Ballons sollen ja auch noch eine möglichst lange Strecke fliegen.
Folienballons
Das Ballongas entweicht durch die Haut eines Folienballons langsamer als durch die eines Latexballons. Ein 45 cm-Folienballon hält das Gas etwa eine Woche, bevor er infolge Gasverlust seine Prallheit verliert. Größere Ballons bleiben länger glatt und flugfähig.

Temperaturverhalten

Temperaturanstieg und intensive Sonneneinstrahlung können durch Ausdehnung des Inhaltes (Druckanstieg) sowohl Latexballons als auch Folienballons zum Platzen bringen. Abkühlung führt immer zu geringerem Innendruck mit Auswirkung auf das Volumen.
Latexballons
Temperaturrückgang ändert am Aussehen von Latexballons nichts, weil die Latexhaut trotzdem gedehnt bleibt. Die theoretisch vorhandene Volumenabnahme ist bei geringen Temperaturschwankungen kaum sichtbar.
Folienballons
Abkühlung wirkt auf Folienballons anders als auf Latexballons. Durch den zurückgehenden Innendruck bleibt seine Hülle nicht mehr gestrafft, sondern wird faltig. Kommt er wieder in die Wärme zurück, so dehnt sich der Gasinhalt wieder aus und der Ballon wird wieder glatt.

Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit

Für Kleinkinder wird Aufsicht durch Erwachsene dringend empfohlen!
Gefahren für Kleinkinder beim Spielen mit Ballons bestehen durch die Ballonschnur (Strangulationsgefahr) und durch Hineinstopfen unaufgeblasener oder zerplatzter Ballons in den Mund (Erstickungsgefahr).
Lassen Sie zerplatzte Ballons nicht herumliegen, sondern entsorgen Sie diese, und halten Sie unaufgeblasene Ballons von Kleinkindern fern.
Wenn ein Latexballon beim Aufblasen mit dem Mund (Luftfüllung) platzt, sind die Augen in Gefahr.
Auch aus einem anderen Grund soll man Latexballons nicht mit dem Mund aufblasen. Bei Wikipedia (unter Luftballons) findet man Hinweise auf gesundheitsgefährdende Bestandteile des Latexmaterials, weshalb immer eine Handpumpe oder mindestes ein Mundstück verwendet werden sollte.
Das Wegfliegen von Folienballons muß durch ein Ballongewicht oder Befestigung an einem anderen Gegenstand verhindert werden, damit sie durch ihre elektrische Leitfähigkeit keinen Schaden an Freileitungen anrichten können.
Erlauben Sie nicht das Einatmen von Helium-Ballongas! Es kann zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Atembeschwerden führen.

Lagerung von Latexballons

Bei Nichtbeachtung der nachfolgenden Hinweise können die Ballons durch natürliche Verrottung des Naturproduktes Latex rissig und damit unbrauchbar werden.
Dunkel (Schutz vor UV-Strahlung) und trocken lagern.
Lagerungstemperatur 15 - 20 Grad C.
Erwärmung macht steif gewordene Ballons wieder geschmeidig und gibt ihnen die Originalform zurück.
Unverbindliche Angabe zur Haltbarkeit bei sachgerechter Lagerung : 1 bis mehrere Jahre.